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Das Fraunhofer-Institut vermutet Fehler im Abholalgorithmus bei der EAR (Stiftung Elektro-Altgeräte-Register)

 

 

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Wertstoffraub mit System und hochprofessionell

Wertstoffraub ist nicht nur ein deutschlandweites, sondern ein europaweites Problem geworden. Die Schrottdiebe gehen dabei immer professioneller vor.

Elektro- und Elektronikaltgeräte werden ihrer wertvollen Inhalte beraubt, die auf dem Schrottplatz gewinnbringend umgesetzt werden. Kühlschränken wird mit Bolzenschneidern zu Leibe gerückt, um an die geldbringenden  Bestandteile zu kommen bzw. diese auszubauen.  Im großen Umfang werden ausrangierte Großgeräte, wie Kühlschränke und Herde, sogar ganz entwendet und anschließend in Teilen veräußert.

Permanent ist zu beobachten, dass Lieferwagen gezielt Sperrmüllsammlungen anfahren und die Altgeräte aufladen. Diese werden anschließend illegal ins Ausland verbracht und dort versilbert.

Diese Lage ist darauf zurückzuführen, dass die Weltmarktpreise für Altmetall einen Höchststand erreicht haben. Eine erheblicher Grund dafür liegt im Wachstum der asiatischen  Wirtschaft. Von der dort ansässigen Industrie wird jede Menge Stahl benötigt, der zu einem großen Anteil aus Schrott gewonnen wird.

Nicht nur Elektroschrott wird zu Geld gemacht, die dreisten Diebe machen auch vor Telefonleitungen, Stahlbrücken (so in Danzig), Gleisanlagen, Signalkabeln, Leitplanken und selbst vor Bronzefiguren und Inschriften auf Grabmählern keinen Halt.

Der dargestellte Sachverhalt stellt nur eines der gravierenden Probleme im Rahmen der operativen Umsetzung des ElektroG dar. Wir als ÜWEG e.V. agieren als zentrale Anlaufstelle für jede Art der Zuwiderhandlung in diesem Rahmen und setzen uns aktiv für die Einhaltung und damit für die Wahrung des ElektroG ein.

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